Das Kegeln bleibt immer noch das Steckenpferd
der Höllentiere. Wie schon erwähnt sind die sport-
lichen Erfolge noch sehr gering.
Nach einigen mehr oder weniger erfolgreichen
Kegelvergleichen mit anderen Kegelvereinen, wie
den "alten Säcken" von der Nachbarbahn, hat der
KCH an einer inoffiziellen Freiluft-Kegelmeister-
schaft teilgenommen. Das Ergebnis war ein her-
vorragender 3. Platz. Ein sehr gutes Resultat,
wenn man bedenkt, in welchem Zustand sich die
Höllentiere mit den anderen Vereinen gemessen
haben.
Ansonsten bleiben nur wenige Einzelerfolge zu
verbuchen. Allen voran der Extraklasse-Wurf von
Herzlein, der es schaffte die Kugel über die Rinne
hinaus in das Loch, aus dem die Kugeln wieder
zurückkehren, zu treffen und damit von hinten
noch zwei Kegel abzuräumen. Zu Recht hat
dieser extravagante Wurf auch den Namen Herzi
und sein Schöpfer eine Urkunde erhalten. Dieses
war jedoch der einzige spektakuläre Wurf in der
KCH-Kegel-Historie. Noch nie in der langjährigen
Geschichte hat es ein "Acht um´s Vorderholz"
oder einen "König aus´m vollen Bild" gegeben.
Dennoch verlieren die Höllentiere nicht den Spaß
am Kegeln und sagen mehr dem kulturellen Teil
zu. Highlights sind hierbei die Pokalsause, das
Wichtel- und Karnevalskegeln. Und auch die
schönen Kegelspiele im Kernwasserwunderland
waren ein Hit und verlangen nach weiteren Aus-
flügen in das Höllentier-Paradies.
